Als Stilepoche des Barock wird die Entwicklung in Kunst, Kultur und Architektur in der Zeit des späten 16. Jahrhundert bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert bezeichnet. Der Barock schließt sich an die Zeit der Renaissance an und wird vom Klassizismus abgelöst. Kunstgeschichtlich unterteilt er sich in den Frühbarock, den Hochbarock, den Spätbarock und den Rokoko.

barockrahmen-ecke Die Kunst des Barock verbreitete sich ausgehend von Kirchen, die daran interessiert waren, ihre Gläubigen zu behalten und auch neue hinzu zugewinnen, und im späten 16. Jahrhundert aus diesem Grund vermehrt auf Prunk Pracht setzten. Während die Gestaltung der Kirchen zuvor meist schlicht war, hielten nun reich mit Ornamenten verzierte und vergoldete Gestaltungselemente Einzug.

Schnell nutzten aber auch die herrschenden Fürsten die Barockkunst, um ihre Macht und ihren Reichtum darzustellen und sich gegenseitig zu übertrumpfen.

barockrahmen1 Zu dieser Zeit entstand auch der heute noch beliebte Barockbilderrahmen, dessen breite Holzleisten zumeist vergoldet und mit geschwungenen Ornamenten verziert sind. Von Italien ausgehend verbreitet sich die Barockkunst über die Mitte und den Norden Europas. Während in Deutschland und in den Niederlanden zu dieser Zeit vornehmlich schwarze und braune Bilderrahmen, zum Teil mit goldenen Zierleisten in Gebrauch waren, bevorzugten wurden, rahmten andere europäische Nationen ihre Bilder bereits in die barocken Bilderrahmen.

Auch heute noch ist der  Barockrahmen ein beliebtes und überaus begehrtes Wohnaccessoire, das eine klassische oder romantische Einrichtung perfekt ergänzt, aber auch in modern eingerichteter Atmosphäre interessante Kontraste setzt. Gekonnt zieht er die Blicke Ihrer Gäste auf sich, ohne jedoch das Bild, das er beherbergt, zu verschlucken. Barockrahmen – der Eyecatcher für jede Wohnung.

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Barockrahmen

Die Entwicklung des Bilderrahmens fand ihren Anfang in den Kirchen Europas, in denen sie aus hölzerne oder marmorne Einfassung für auf die Wände gemalte Bilder verwendet wurden. Mit dem Aufkommen großer Kirchenfenster als Merkmal gotischer Baukunst verringerte sich jedoch der Platz an den Kirchenwänden, so dass zu freistehenden gerahmten Tafeln übergegangen wurde, die in der Zeit des Barock und des Rokoko schließlich prunkvoll verziert und vergoldet wurden.

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